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Meine Erfahrung mit Evanzo
21.02.2010 - 22:10 Uhr

Als das (ehemals Bremer) Unternehmen einst unter dem Namen Levanzo mit Tiefpreisen an den Start ging, war ich voller Begeisterung! Seit 2003 buchte ich zahlreiche Domains und Pakete und riet Freunden und Familie aus tiefster Überzeugung zu diesem Billig-Webhoster. Nachdem aus dem Firmennamen das L gestrichen wurde, musste auch ich nach und nach Abstriche bei meinen Empfehlungen machen.

2004: "Evanzo ist gut, wenn du keine Datenbank brauchst und nicht mit Skripten arbeitest."

2005: "Evanzo ist in Ordnung, wenn du nur eine kleine Seite hast, bei der ein längerer Komplettausfall nicht ins Gewicht fällt."

2006: "Evanzo ist der günstigste Anbieter, wenn du nur eine .de-Domain reservieren möchtest."

Aber nachdem 2009 auch hier die Preise stiegen, bot das inzwischen nach Berlin umgesiedelte Unternehmen keine nennenswerten Pluspunkte mehr. Mit dieser Erkenntnis nahm das Grauen aber erst seinen Lauf, denn nun galt es mit Daten und Domains den Provider zu wechseln. Freunde und Familie zogen nach.

Um die Pointe vorweg zu nehmen: NIEMANDEM ist hier eine problemlose Abwicklung gelungen. Niemandem, den ich kenne. Der Spaß begann damit, dass die Faxnummer für Kündigung und KK-Antrag nicht funktionsfähig war. Die daraufhin angewählte Hotline habe ich nach einer Stunde Warteschleife eigenständig verlassen. Meine Mutter hielt über zwei Stunden durch und bekam dann tatsächlich jemanden ans andere Ende der Leitung. Jemanden, der ihre Hartnäckigkeit mit sofortigem Auflegen belohnte. Auf die per Einschreiben versandte Kündigung, folgte die Kündigungsbestätigung per E-Mail. Was jedoch nicht versandt wurde, war der für den Domainumzug benötigte Auth-Code. Eine diesbezügliche Anfrage wurde nur in 50% der Fälle richtig beantwortet. In den anderen 50% war der Auth-Code entweder falsch (bzw. nicht generiert) oder erreichte den Empfänger nicht.

Nur wer bereits frühzeitig vor dem Vertragsende mit dem Domainumzug begonnen hatte, hatte hier die nötige Ruhe, um bis zu 3 Wochen (!!) auf den richtigen Auth-Code zu warten. Allerdings war es mit der Ruhe schnell vorbei, sobald man feststellte, dass die bloße Anforderung des Auth-Codes eine Verkürzung der Vertragslaufzeit nach sich zog. Evanzo nahm sich heraus, das Kündigungsdatum stillschweigend vorzuverlegen. Mitunter ganze 6 Monate. 6 Monate, die man bezahlt hatte und 6 Monate, in denen man irrtümlich annahm, seine Domain noch zu besitzen.

Im Hinblick auf meine Erlebnisse könnte ich noch endlos aus dem Nähkästchen plaudern und mich in den Schilderungen über die Inkompetenz dieses Webhosters verlieren, aber ich bin inzwischen so genervt von Evanzo, dass ich keinen weiteren Gedanken mehr an den Laden verschwenden möchte.

Eigentlich hätte ich diesen Erfahrungsbericht gerne mit den Worten beendet: Fahr zur Hölle, Evanzo! Aber das wäre widersinnig, denn Evanzo ist die Hölle. Wo sonst kann einem so viel Übel widerfahren?


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Error 500 bei Joomla
27.01.2010 - 17:55 Uhr

Als Forenbetreiberin weiß ich es zu schätzen, wenn sich die Mitglieder bei Fragen zur Funktionsweise selbst um die Lösung ihrer Probleme kümmern. Vor allem, wenn es bereits zahlreiche Hilfethemen dazu gibt. Natürlich erwarte ich diese Eigenständigkeit auch von mir selbst. Bei Schwierigkeiten verbringe ich dafür schon mal Stunden mit Recherche und Try & Error. Wenn das nicht hilft, schlafe ich eine Nacht drüber. Meist kommt der zündende Einfall nach dringend benötigter Ruhe. Falls nicht, kontaktiere ich letztlich den Support.

In den letzten Wochen war die Startseite von Planet VIG nicht zu erreichen. Auch wenn ich nicht den Ansatz einer Idee hatte, warum dieser Internal Server Error 500 auftrat, nahm ich mir vor, mich alsbald darum zu kümmern. Es fehlte jedoch die Zeit und ich kann nur sagen: Zum Glück! Ich will gar nicht wissen, wie viele Stunden ich damit verbracht hätte, dem Fehler auf den Grund zu gehen, bevor ich schlussendlich erkannt hätte, dass Skripte, welche durch den PHP5-Parser analysiert werden sollen eine entsprechende Endung haben müssen. Das war bei 1&1 zuvor nie ein Problem mit Joomla.

Dank der massiven TV-Werbung des 1und1 Supports, fühlte ich mich berufen, mich direkt an den Provider zu wenden und habe erfahren, dass man alternativ zur Umbenennung aller Endungen auch eine .htaccess Datei mit dem Inhalt

AddType x-mapp-php5 .php
AddHandler x-mapp-php5 .php

in das Verzeichnis ablegen kann, in dem sich die betroffenen Skripte befinden. Gelesen, getan und siehe da: Die Planet VIG Startseite ist wieder erreichbar. Halleluja!

Manchmal ist es doch sinnvoll gleich um Hilfe zu bitten. Wer da jedoch grds. ähnlich gestrickt ist wie ich, der wird bei seiner Recherche nach der Problembehebung der Error 500 Fehlermeldung (Ein interner Fehler ist aufgetreten! Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt) bei seiner Joomla Website, hoffentlich meinen Eintrag hier finden.


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Vorbildlich
15.01.2010 - 15:19 Uhr

Die Regionalzeitungen weisen darauf hin, dass Hauseigentümer für Schäden durch Eiszapfen haftbar gemacht werden können. Daher wäre darauf zu achten, dass die harten Wassergebilde möglichst nicht über öffentlich zugänglichen Wegen hängen. Bei den Stalaktitähnlichen Ansammlungen direkt an der Regenrinne über meinem Balkon ist das kein Problem. Die erschlagen im Zweifel nur mich selbst. Aber alles, was über das Balkongeländer hinausragt, muss im Auge behalten werden. Es sei denn, man hat so umsichtige Eiszapfen wie ich: Die trotzen jeder Physik und tropfen ins Balkoninnere:

Image

Brav.


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Abschied von der Sparkasse
12.06.2009 - 13:25 Uhr

Seit über 20 Jahren bin ich Kundin der Sparkasse - gewesen. Da es für sein Guthaben auf dem Girokonto dort keine Zinsen gibt, habe ich über die letzten Jahre andere Konten eröffnet und nach und nach meinen Zahlungsverkehr über diese abgewickelt. Aus Gründen der Nostalgie konnte ich mich jedoch nur schwer von meinem brach liegenden Sparkassenkonto trennen. Wenn man aber zusehen muss, wie das Geld Monat für Monat weniger wird, weil regelmäßig Kontoführungsgebühren anfallen, dann fällt die Trennung irgendwann nicht mehr so schwer.

Und der Abschied wurde mir gleich noch um ein Vielfaches leichter gemacht, als ich bei der Auflösung meines Kontos ein Kündigungsentgelt in Höhe von 5 Euro in Rechnung gestellt bekam. Das allerdings am folgenden Tag - nachdem ich mich schlau gemacht hatte, dass ein solches Kündigungsentgelt gar nicht rechtens ist (WM 5/2008 (192))- plötzlich nicht mehr "Kündigungsentgelt" hieß, sondern jetzt eine anteilige "Kontoführungsgebühr" darstellte. Dumm nur, wenn diese im Monat doch eigentlich bei 4 Euro liegt. Ja, dann ist es plötzlich auch keine "anteilige" Kontoführungsgebühr mehr, sondern die "volle Kontoführungsgebühr", die selbst dann anfällt, wenn das Konto lediglich 9 Tage bestand und der zuviel einbezogene eine Euro ein "schlichtes Versehen".

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Fischreiher in Aktion
13.04.2009 - 19:00 Uhr

Fischreiher in Aktion

Schnappschuss am See.


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Esst nur Siegel-Fisch
04.04.2009 - 02:18 Uhr

Vor einem Jahr sah ich auf ARTE eine Dokumentation über den schwindenden Fischbestand in unseren Meeren. Sie trug den treffenden Titel: Vom Verschwinden der Fische. (Sehenswert!)

Immer größere Fischereiflotten mit immer effizienteren Fischernetzen, holen inzwischen selbst den kleinsten Fisch vom Meeresboden an Land. Noch bevor er Gelegenheit bekommen konnte sich fortzupflanzen, liegt er an Deck irgendeines Schiffes, zusammen mit Abertausenden seiner Artgenossen. Und das passiert jeden Tag. Es gibt bereits "Todeszonen" im Meer, in denen sich keine Fische mehr finden. Eine Wüste unter Wasser. Und diese Bereiche drohen sich auszubreiten wie das Nichts aus der unendlichen Geschichte.


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Kitchen Mystery
01.04.2009 - 04:11 Uhr

Kitchen MysteryArea 51, Stonehenge, Bielefeld, meine Küche... Was haben alle diese Orte gemeinsam? Es sind mysteriöse Orte. Ja, ganz recht: Meine Küche ist ein mysteriöser Ort. Vermutlich, weil es so ein ruhiger Ort ist, an dem ich nur selten zu finden bin. Ideal für magische Kräfte, Risse in andere Dimensionen und parallele Universen, die sich dort ungestört entfalten können.


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