| Abschied von der Sparkasse |
Seit über 20 Jahren bin ich Kundin der Sparkasse - gewesen. Da es für sein Guthaben auf dem Girokonto dort keine Zinsen gibt, habe ich über die letzten Jahre andere Konten eröffnet und nach und nach meinen Zahlungsverkehr über diese abgewickelt. Aus Gründen der Nostalgie konnte ich mich jedoch nur schwer von meinem brach liegenden Sparkassenkonto trennen. Wenn man aber zusehen muss, wie das Geld Monat für Monat weniger wird, weil regelmäßig Kontoführungsgebühren anfallen, dann fällt die Trennung irgendwann nicht mehr so schwer.
Und der Abschied wurde mir gleich noch um ein Vielfaches leichter gemacht, als ich bei der Auflösung meines Kontos ein Kündigungsentgelt in Höhe von 5 Euro in Rechnung gestellt bekam. Das allerdings am folgenden Tag - nachdem ich mich schlau gemacht hatte, dass ein solches Kündigungsentgelt gar nicht rechtens ist (WM 5/2008 (192))- plötzlich nicht mehr "Kündigungsentgelt" hieß, sondern jetzt eine anteilige "Kontoführungsgebühr" darstellte. Dumm nur, wenn diese im Monat doch eigentlich bei 4 Euro liegt. Ja, dann ist es plötzlich auch keine "anteilige" Kontoführungsgebühr mehr, sondern die "volle Kontoführungsgebühr", die selbst dann anfällt, wenn das Konto lediglich 9 Tage bestand und der zuviel einbezogene eine Euro ein "schlichtes Versehen".
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